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Kiel – mittendrin. Programm der Kieler Woche steht fest - und eine fehlgeleitete E-Mail - Ausgabe #8

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Die Kieler Woche wird anders - so viel war schon vor Wochen klar. Ich
Kiel – mittendrin. Der Newsletter für die LandeshauptstadtKiel – mittendrin. Der Newsletter für die Landeshauptstadt
Kiel – mittendrin. Der Newsletter für die Landeshauptstadt
Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Die Kieler Woche wird anders - so viel war schon vor Wochen klar. Ich war vorhin bei der Vorstellung des Kieler-Woche-Programms, und ich kann Ihnen berichten: Auch die Light-Version des sonstigen Volksfestes hat einige Höhepunkte zu bieten.
Neben der bereits bekannten Tatsache, dass der Segelsport in diesem Jahr so hochklassig wie nie besetzt sein wird und digitale Formate ausprobiert werden, kommt nun doch ein großer Name der Musikbranche zur KiWo: Milow. Der Belgier wird live allerdings nur vor maximal 500 Menschen auftreten. Die Hygienevorschriften in Zeiten von Corona lassen es nicht zu, dass Abertausende Fans vor der Bühne stehen. Stattdessen - und das ist auch das Besondere an der Kieler Woche 2020, die vom 5. bis 13. September stattfindet - werden alle Konzerte auf großer Leinwand an verschiedenen Orten und im Internet übertragen. Wer also kein Ticket ergattert, kann trotzdem dabei sein.
Wahrscheinlich ist es Ihnen auch schon einmal passiert: Man schreibt eine persönliche E-Mail und trägt versehentlich den falschen Adressaten ein. Die Liebesbekundung, die eigentlich der Ehefrau gelten sollte, geht in dem Fall womöglich an den Chef - oder die Lästerei, die nur für die Augen des Kollegen gedacht war, landet im Postfach des Geschmähten. Das kann, je nach Inhalt der Nachricht, ziemlich peinlich sein. Unangenehme Folgen für den Absender dürften auch die fehlgeleiteten E-Mails des Betriebsleiters der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) haben. Zwar stimmten in diesem Fall die Adressaten, der Inhalt sowie der abschätzige Ton der Nachrichten hat das kommunale Unternehmen allerdings in Erklärungsnot gebracht. Der zweithöchste Mitarbeiter der SFK hatte in seiner Antwort auf die Beschwerde eines Kunden die Maskenpflicht seines Arbeitgebers diskreditiert und Masken mit “Omas Unterhose” oder “einem alten Stück Gardine, deren Maschen hundert Mal größer als Viren sind”. Pikant daran ist, dass die SFK mit allen Mitteln versucht, die Maskenpflicht durchzusetzen. Da hilft ein solcher Querschläger aus den eigenen Reihen überhaupt nicht weiter. Sowohl sein Chef, SFK-Geschäftsführer Andreas Schulz, als auch Oberbürgermeister Ulf Kämpfer kritisierten das Vorgehen deshalb scharf.
In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund, tragen Sie - wenn immer nötig - eine Maske und checken Sie vor dem Abschicken von E-Mails den eingetragenen Adressaten.

Ihr Dennis Betzholz
Stellvertretender Lokalchef Kiel

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