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Kiel – mittendrin. Eine ganz andere Kieler Woche - Ausgabe #10

Liebe Leserinnen und Leser! Durch das geöffnete Fenster meines Büros drang gestern Nachmittag Musik,
Kiel – mittendrin. Der Newsletter für die LandeshauptstadtKiel – mittendrin. Der Newsletter für die Landeshauptstadt
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Liebe Leserinnen und Leser!
Durch das geöffnete Fenster meines Büros drang gestern Nachmittag Musik, laute Musik. Plötzlich war die Kieler Woche da, zumindest akustisch. Deftiger Rock ist zu hören, und ich stellte mir für einen kurzen Moment vor, wie Tausende Menschen unten auf dem Rathausplatz mitsingen, tanzen, ihre Haare durch die Luft wirbeln, Bilder wie aus den vorherigen Jahren. Doch dann schaue ich aus dem Fenster - und sehe das, was man von hier oben in dieser Woche täglich sieht: ein Konzert aus der Konserve, ausgestrahlt auf einer Großbildleinwand, ein paar wenige Stände drumherum und etwa genauso wenige Menschen.
Dass diese Kieler Woche anders werden würde, war allen klar - das ließ sich schon bei der Eröffnung beobachten. Doch die Sorge vor zu hohen Infektionszahlen, die die Stadt Monate umgetrieben hat und die in einem 50-seitigen Sicherheits- und Hygienekonzept mündete, war mit heutigem Wissen nicht das größte Problem. Mittlerweile kursiert in Kiel sogar schon ein böser Witz, in dem nach einem vollkommen sicheren Ort vor dem Coronavirus gefragt wird. Die Antwort: ein Areal auf der Kieler Woche - weil dort keine Menschen sind. Wer den Schaden hat …
Bis Sonntag geht die Kieler Woche noch. Die Hoffnung ist groß, dass zumindest die Windjammerparade, die mit einem großen Feld an den Start geht, deutlich mehr Zuschauer anlockt. Die genaue Paradeaufstellung präsentieren wir in unserer Freitagausgabe. Tickets gibt es für die meisten Veranstaltungen noch. Und während die Kieler Woche nicht so recht in die Gänge kommen will, scheint die Digitale Woche, die parallel stattfindet, besser zu funktionieren. Mit hochkarätigen Vortragenden wie Anders Indset und Philipp Westermeyer konnte die kleine Schwester der Kiwo punkten.
Punkten konnte in dieser Woche auch Ulf Kämpfer bei allen, die sich für eine Verkehrswende in Kiel einsetzen. Im Interview mit Lokalchef Kristian Blasel und unserem Reporter Niklas Wieczorek erneuerte er sein Ziel, die Zahl der Autofahrten in Kiel bis 2035 um 40 Prozent zu verringern. Aber an dieser Aussage gab es auch viel Kritik - vor allem seitens der Opposition und aus dem Handel. Auch zur geplanten Südspange äußerte sich der Kieler OB, aber im Vorfeld auch bereits viele Politiker aus Kiel sowie unser Rathaus-Korrespondent Michael Kluth. Wir werden die Debatte weiterhin verfolgen.
Nun wünschen ich Ihnen eine schöne Restwoche - und bleiben Sie gesund!

Ihr
Dennis Betzholz
Stellvertretender Lokalchef Kiel

Bauprojekt der Woche

Verkleinerung, Neuausrichtung, Neuansiedlung: Im Sophienhof kommt es in den nächsten Wochen und Monaten zu einigen Veränderungen. Eine davon betrifft Peek und Cloppenburg (P&C). Außerdem könnte eine große Lücke bald geschlossen werden.
Gastro-Nachricht der Woche

Während im Sommer die Gäste draußen sitzen können, sind in der dunklen Jahreszeit Plätze im Restaurant gefragt. Doch wegen der Corona-Abstandsregeln fallen viele Sitzmöglichkeiten weg. Nun suchen die Betreiber nach Alternativen, damit ihre Gäste auch im Winter draußen im Warmen sitzen können.
Zitat der Woche

Der Verkehr ist in Kiel wie verschiedene Schulfächer – je nachdem wo und welche Verkehrsart ist von eins bis fünf alles dabei. Als Gesamtnote würde ich uns eine Drei plus geben.
Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) im KN-Interview über die Verkehrssituation in Kiel
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Meine Kieler Lieblingsgeschichte

Birgit Oerlecke ist 56 Jahre alt und Klo-Frau bei der Kieler Woche. Um die Toiletten zu reinigen, nimmt sie sich extra frei. Ein Besuch bei einer Frau, die Viren keine Chance lässt.
Mit Sprühflasche gegen Corona-Viren
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