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Kiel – mittendrin. Der Newsletter für die Landeshauptstadt - Ausgabe #6

Moin, liebe Leserinnen und Leser, das Thema der Woche ist das Wetter. Kiel wäre nicht Kiel, wenn sich
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Kiel – mittendrin. Der Newsletter für die Landeshauptstadt
Moin, liebe Leserinnen und Leser,
das Thema der Woche ist das Wetter. Kiel wäre nicht Kiel, wenn sich daran nicht gleich eine buchstäblich heiße Diskussion knüpfen würde. Nämlich um das Baden in der Förde.
Bei den hochsommerlichen Temperaturen suchen sehr viele Menschen Abkühlung im nahe liegenden Wasser. Viele nutzen die Fähr- und Bootsanleger und räumen dafür sogar schon mal Absperrungen beiseite. Das ist verboten. Die Stadt, ihre Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) und ihr Seehafen pochen auf Sicherheitsbedenken und fahren den Kommunalen Ordnungsdienst und die Wasserschutzpolizei auf. Eskalation an der Kiellinie
Ich erinnere mich an die eigene Jugend und daran, dass ich mich an heißen Tagen auch nicht immer um Absperrungen und Badeverbote geschert habe. Ich verstehe aber auch, dass das Baden an Fähranlegern nicht so ungefährlich ist, wie es aussieht. Und dass die Stadt Verbote nicht nur aussprechen, sondern auch durchsetzen muss.
Die Stadt macht es sich allerdings ein bisschen einfach. Bürgerfreundlich wäre es, wenn sie sich die Mühe machte, schnell mehr legale Alternativen in Stadtnähe anzubieten. Der Hinweis des Sportdezernenten Gerwin Stöcken auf acht Kilometer Strand weit draußen und die heillos überlaufene neue Badestelle an der Reventlouwiese reicht nicht aus.
Behalten Sie kühlen Kopf!

Michael Kluth
Rathaus-Korrespondent

Bauprojekt der Woche

…ist für mich eines, das es leider noch nicht gibt. Die überfällige Sanierung der Friedrich-Junge-Schule wird aber morgen im Schulausschuss der Ratsversammlung eine wichtige Rolle spielen. Wie es scheint, wird die Politik endlich wach. Der jahrzehntelange Verfall der denkmalgeschützten Schule im Stadtteil Schreventeich spottet jeder Beschreibung. Zum neuen Schuljahr musste die ganze Grundschule ausziehen, weil den Kindern die Decke auf den Kopf zu fallen drohte. Die Fachräume der Gemeinschaftsschule muten an wie ein Schulmuseum. Aufforderung an die Politik: Lasst Euch im Schulausschuss nicht mit lauwarmen Erklärungen der Verwaltung abspeisen, warum etwas nicht geht. Pocht darauf, dass es endlich geht. Aufträge an die Verwaltung erteilt immer noch die Politik.
Maroder Zustand: Kieler Grundschule muss umziehen
Gastro-Tipp der Woche

Es gibt ein neues Ziel für die Mittagspause: “Hans im Glück” hat am Holsten-Fleet eröffnet. Ich kenne die Kette aus Berlin, vielleicht macht mir das jetzt so ein Weltstadt-Gefühl just auf dem Berliner Platz. Am Dienstag saß in Sichtweite der Oberbürgermeister im vertraulichen politischen Gespräch - ich verrate auch nicht, mit wem. An meinem Tisch machte ein Amtsleiter Halt und wartete mit nützlichen Informationen auf. Auf dem Rückweg Richtung Rathaus traf ich einen Stadtrat und konnte ihn gleich zum Interview verhaften. “Hans im Glück” scheint ein guter Platz für Reporter-Glück zu sein. Empfehle übrigens die Camembert-Avocado-Sauce zu den Fritten.
"Hans im Glück" in Kiel: Burger-Restaurant am Holsten-Fleet hat eröffnet
Zitat der Woche

“Weniger Hafen und mehr Baden in der Förde mag ein Thema für ,Kiel 2042’ sein, aber noch ist Kiel Hafenstadt.”
Stadtrat Gerwin Stöcken verteidigt das Badeverbot am Bellevue und verspottet gleichzeitig ein bisschen die Zukunftswerkstatt der Stadt.
Meistgelesen in Kiel

Meine Kieler Lieblingsgeschichte

“Es ist meine Pflicht, mit anzupacken”, sagt Nura El-Ghandour aus Schilksee. Sie fliegt am Donnerstag ins zerstörte Beirut, die Heimat ihrer Familie. Lesen Sie selbst.
Kielerin El-Ghandour hilft in Beirut nach Explosion
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